Nun ist es soweit. Ich habe mein Seminar konzipiert und bin dabei einen angenehmen Semianrraum dafür zu suchen.
Das Seminar wird Ende April stattfinden und besteht aus 2 Tagen:
1. Tag: Anti-Burnout für Frauen:
Fakten, Definition, Auslösende Faktoren, Prävention
2. Tag: Out-Burnout: ich bin schon drin. Wie komme ich daraus?
Am 2. tag wird mit einer kleinen Gruppe mit maximal 8 Frauen gearbeitet.
Das Seminar richtet sich an angestellten Frauen: Sekretärinnen, Sachbearbeiterinnen und an weilblichen Führungskräfte.
Ich muß noch einen Paar Details vertiefen, meine Webseite dazu erweitern, Einladungen rausschicken und dann geht es los.
Diese Arbeit - wie Burnout Betroffene zu Coachen - macht mir viel Spaß, denn es kombiniert meine Erfahrung mit meiner Analyse-Fähigkeit sowie mein Einfühlungsvermögen. So darf ich meine männliche wie weibliche Fähigkeiten in dieser Arbeit einsetzen. Gerade das finde ich schön.
Aber auch vor allem zu sehen, wie meine Klientinen "aha" Effekte erleben und ihre innere Antreiber auf die Schliche kommen.
burnoutcoach - 5. Mrz, 11:21
Zu den Auslösern von Burnout gehören drei Bereichen:
1) die Umgebung also Familie oder Arbeitstelle
2) die eigene persönlichkeit
3) die bewußte und undbewußte Gefühle zu der Situation
zu Punkt 2) ist es sehr wichtig , den "inneren Antreiber" kennen zu lernen. Es ist ein Anteil in uns, der uns immer wieder antreibt, weiter zu machen, egal wie es uns dabei geht oder uns dabei selbst zerstören.
Oft erlebe ich es in meiner Praxis, daß ein Glaubensatz dahinter steht wie z.B.:
"wenn ich mich nicht anstrenge, bricht alles zusammen"
oder aber wir tun alles, um ein bestimmtes Gefühl zu vermeiden und auch oft, damit andere z.B. Kollegen oder Chef dieses bestimmte Gefühl auch nicht haben. Da wir dieses bestimmtes Gefühl selber nicht aushalten, wollen wir es auch keinem zumuten.
Dieses verläuft meistens sehr unbewußt und kann aber durch Coaching/Therapie im Gespräch entlarvt werden. Entweder reicht dann die Bewußtwerdung aus oder es muß mit diesen gewissen Gefühl noch mit dem Therapeut gearbeitet und gelöst werden.
burnoutcoach - 4. Mrz, 22:56
Immer wieder höre ich in meiner Praxis, wie Frauen sich für Ihren Chef dermassen aufopfern, daß es selbstzerstörerisch wird.
Nur diese Klientinen, sind anscheinend der Meinung, daß sie als besonders leistungsstark und wertvoll wirken, wenn sie nie "nein" sagen und alle seine Wünsche "ohne wenn und aber" erfüllen. "Ich habe immer durchgehalten, selbst wenn die anderen krank waren". "Ich bin genauso stark wie er es mir zumutet". "ich bin immer für ihn da".
Viele Frauen verwechseln Loyalität mit Aufopferung. Loyalität heißt nicht, alles mitzumachen, auch das was wir für unsinnig halten. nein. Auch als MitarbeiterIn haben wir die Pflicht, eine eigene Meinung zu vertreten und dazu zu stehen. und auch mal "nein" zu sagen, wenn die Aufgabenliste bereits voll ist oder wenn der Chef einen Perfektionismus nachgeht, der für einen selbst nicht richtig ist. Hier ist die Frage immer wichtig, ob eine Aufgabe in der verlangten Perfektion dem Unternehmen weiterbringt oder nicht.
Um dem Burnout entgegen zu steuern ist Selbstbestimmung wichtig. Wer Opfer ist und sich so verhält, fällt leicht in das Gefühl der Ohnmacht hinein und gibt sich selbst bald ganz auf.
burnoutcoach - 25. Feb, 00:02
Wenn Sie Burnout haben, befinden sich im folgendem Zustand:
- Emotionale Erschöpfung: Sie fühlen sich leer und urlaubsreif, gekoppelt mit Enttäuschungs- und Frustrationsgefühlen
- Sie zeigen Zeichen von Depersonalisation: das heißt Sie haben negative Gefühle gegenüber Kollegen, Vorgesetzten, Klienten. Ihre Einstellung ist weniger gefühlvoll, gleichgültiger als sonst und Sie werden zynisch und sarkastisch. Sie ziehen sich zurück und vermeiden Kontakte
- Ihre Leistungsfähigkeit hat abgenommen: Sie können sich nur noch schwer konzentrieren und machen dadurch Fehler. Körperlich sind Sie so erschöpft, daß Sie oft erkranken und fehlen müssen.
Wenn Sie immer noch nicht ausgestiegen sind, wird Ihre Körper Sie dazu zwingen: mit einem kompletten Zusammenbruch.
Lassen Sie es nicht so weit kommen!
in den nächsten Beiträgne werde ich darauf hinweisen, welche Zeichen scih bei einem drohendem Burnout zeigen, so daß Sie ohne große Schaden aus einem anfänglichen Burnout aussteigen können.
burnoutcoach - 11. Feb, 23:44
Ich mußte endlich akzeptieren, daß arbeiten gar nicht mehr ging und blieb zu Hause und ging dann zum Arzt. Dieser schrieb mich krank und sagte mir nur "Sie müssen sich erholen". Heute würde ich sagen, er hätte mir eine psychotherapeutische Begleitung empfehlen müssen. Nun ich habe Glück gehabt, daß ich es allein geschafft habe.
Ich blieb zu Hause und versuchte mich zu erholen. Aber es war schwer. In meinem Kopf ging nur eine Frage rum: "wie konnte das nur passieren?". Eine Frage, die ich noch nicht beantworten konnte.
Mein Körper war sehr angespannt. Ich konnte nur schwer gehen, wie eine alte Oma. Langsam und unsicher, Ich hatte das gefühl, ich konnte mich kaum tragen. Ich ging langsam zur Apotheke einen pflanzlichen Mittel holen und wollte etwas bezahlen und merkte, daß ich kaum Geld aus meinem Portmonnais rauholen konnte. Meine Hände waren sehr verkrampft. Irgendetwas lief dort nicht so, wie ich es wollte, ich weiß heute nicht mehr was es war. Ich weiß nur, daß ich in der Apotheke anfing, rumzumekern und zwar ziemlich heftig, was mir gar nicht ähnlich ist. Ich ging nach Hause, so gut es ging. Völlig fertig.
Nach 2 Wochen hatte sich immer noch nichts verändert. Ich lief immer noch wie eine gebrechliche Oma. Ich entschied mich zu meinem Shiatsu Lehrer zu gehen, da ich gerade seit ein Paar Monaten dort die Ausbildung angefangen hatte.
burnoutcoach - 3. Feb, 23:15
Endlich habe ich Urlaub nächste Woche. Ich fahre ans Meer und laufe viel an der frischen Luft am Wasser entlang, bade zu Hause, mache mehr Qi gong als sonst und lebe nach meinem Rythmus. Abends bin ich meistens sehr kreativ; deswegen werde ich dann für meinem Burnout-Prävention Seminar weiter Ideen sammeln und strukturieren. Ende Februar möchte ich dann mit der inhaltliche Konzeption fertig sein.
Anfang Februar melde ich mich hier wieder...
burnoutcoach - 23. Jan, 00:31
hier ein wichtiger
Link, wo Sie den Test online machen können.
"Sie finden hier das Hamburger Burnout Inventory (HBI). Dieser Test misst verschiedene persönlichkeitsbezogene Parameter und gibt Ihnen Ihre Tendenzen an. Er wurde von Prof. Matthias Burisch der Universität Hamburg entwickelt, normiert und validiert. Er wird über Swiss Burnout dem Publikum zur Verfügung gestellt. Swiss Burnout und die Universität Hamburg behalten sich das Recht vor, die anonymisiert erhobenen Daten für Forschungszwecke zu benutzen."
burnoutcoach - 16. Jan, 01:44
Am nächsten Tag, nach einer langen Nacht, machte ich mich wieder auf zur Arbeit. Ich dachte, die Nacht würde wohl mir ausreichen, um wieder zur Kraft zu kommen. Es ging eine Weile gut. Aber nachdem ich aus meinem Auto ausgestiegen war und die letzten 100 Meter zu Fuß ging, merkte ich wie meine Knie immer schwächer wurden. Mein Körper wollte nicht dorthin. Aber ich wollte selber nicht aufgeben. Ich hatte noch so viel zu tun und zu klären. Ich konnte nicht aufgeben. Ich ging weiter und kam immer langsamer an. Ich öffnete die Tür des Büroraumes. Eine liebe Kollegin schaute mich an und erschreckte sich. "hey, wie siehst Du denn aus?" sagte sie fast schreiend. Dies gab mir das letzte. Sofort fing ich an zu weinen, ich ging gerade noch zu ihr, fiel auf die Knien wie ien Häufchen Elend. und wieder fühlte ich mich genauso wie gestern und ich konnte nicht mehr stehen. Mein Oberkörper zuckte merkwürdig. Das einzige was ich konnte, war weinen... Die Kollegen halfen mir aufzustehen. Links und Rechts stützten sie mich und brachten mich wieder zur Schwester. Sie schimpfte gleich mit mir, weil ich nicht zu Hause geblieben war. und wieder lag ich auf dieser Liege - allein- und weinte. Ich hatte Ängste. Was passiert eigentlich mit mir? Bin ich verrückt geworden? Damals hatte ich nix mit Psychologie am Hut. ich hatte keine Ahnung was mit mir geschah. Ich wußte nur, daß ich mich so gar nicht kannte und daß ich mich sehr fremd vorkam. Es war, als hätte jemanden eine verschüttete Wasserquelle in mir geöffnet wofür es kein Schließen gab. Ich weinte und weinte und wußte nicht warum. Mein Körper weinte. Meine Seele konnte ich nichtl spüren außer Ihre Angst vor meinem Zustand.
Irgendwann mal schaute die Schwester wieder bei mir vorbei und fragte mich ob ich nach Hause gehen wollte. Auch sie hat mir nicht erklären könnte, was mit mir war, was mir Angst machte. Selber fahren, hätte ich nich gekonnt. Ich konnte immer noch nicht stehen. Wir riefen ein Taxi und sie half mir zu Taxi. Als ich nach Hause ankam, bin ich wie eine uralte und zerbrechliche Oma "gekrochen" und konnte mich an der Treppengelände mit den Armen, die noch etwas Kraft hatten, hoch ziehen. Es war gott sei dank nur eine halbe Treppe. Ich ging ins Bett und schlief. Es war mir jetzt endlich klar: Morgen muß ich wohl zum Arzt, mich krank schreiben lassen. und mit dieser Erkenntis schlief ich ein, endlich.
Die Wochen davor, war mein Körper so aufgedreht, daß ich kaum einschlafen konnte außer erst um 3 Uhr und um 7 bin ich aufgestanden. Mein Körper wurde von Woche zu Woche geschwächt, obwohl einen Teil von mir immer noch aufgedreht war und keine Ruhe fand und brauchte.
Es war als ob ich in Zwei geteilt war. Die Beinen spürten die Müdigkeit. Der Oberkörper spürte nichst außer Hektik und Antrieb. Ein Merkwürdiges Gefühl.
burnoutcoach - 15. Jan, 19:50